Ich weiß von meinem Smartphone, dass ich heute erst gegen 23:00 Uhr abfliegen muss und mache mir daher bei einem gemütlichen Frühstück Gedanken über die Tagesplanung. Ich will im Büro des Hostels schon mal einen Shuttle-Bus für den Abend bestellen und stelle bei einem beiläufigen Blick auf das Flugticket fest, dass dort "Departure 11am" steht. AM! Panik! Es ist bereits 10:00 Uhr...
Schnell ein Taxi bestellt, gebe ich meine Nahrungsmittel in die Free-Food-Sektion und fahre dann los. Der Taxifahrer kommt ursprünglich aus Samoa und vermittelt mir den Eindruck, dass er mich nicht für den intelligentesten Menschen auf der Erde hält. Ich versuche ihm zu erklären, dass das Kalender-Widget von meinem Smartphone alle Einträge im 12-Stunden Modus und ohne "am/pm" anzeigt, gebe aber bald auf.
Am Flughafen angekommen drücke ich ihm meine 40 NZD (alles was ich noch bei mir habe) in die Hand. Die Fahrt hätte 53 NZD gekostet, aber meine Kreditkarte wollte er nicht. Ich spurte mit den Taschen durch die Hallen, gebe den großen Rucksack beim Schalter auf (wo ich trotz der nur noch 20 verbleibenden Minuten freundlich behandelt werde) und zwinge mich dann auf dem Weg zum Gateway für 5 Minuten auf einem Sessel zur Ruhe. So möchte ich Neuseeland nicht verlassen.
Wieder normalisiert gehe ich zum Gateway und habe dort noch weitere 5 Minuten, bis das Boarding beginnt. Es ist wieder die etwas kleinere Maschine, mit der ich auch von Singapur hergeflogen kam und sie ist komplett besetzt.
In den folgenden 9 Stunden schaue ich ein paar Filme und informiere mich mit Hilfe des Entertainment-Systems über Singapur. Ich werde immer müder, kann aber nicht schlafen, da die freundlichen Stewardessen alle 15 Minuten Aufmerksamkeit fordern. Weiterhin ist mein Sitz derart unbequem, dass ich tatsächlich Schmerzen beim Sitzen habe - da hilft auch die Decke und das Kissen nicht.
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Mittwoch, 28. November 2012
Montag, 26. November 2012
Canterbury Museum und New Brighton
Nach dem Ausschlafen will ich mir gerade ein Müsli-Frühstück mit dem gestern gekauften Joghurt zubereiten, als ich feststelle, dass jemand in der Nacht den gesamten Sixpack Fruchtjoghurt gegessen hat. Natürlich hat derjenige es nicht für nötig befunden, danach zu fragen oder eine Nachricht zu hinterlassen. Ich verdächtige Ina und ihre gestern Nacht kiffenden Freunde (Fressflash), kann aber natürlich nichts beweisen.
Hungrig und bestohlen ist meine Laune auf dem Tiefpunkt angekommen. Zum Glück finde ich im Free-Food-Karton etwas Weißbrot und Marmelade. Nachdem ich aufgegessen habe, kommt die Hostel-Managerin zu mir, entschuldigt sich vielfach für den Vorfall und drückt mir eine 5-NZD-Note in die Hand. Derart aufgebaut breche ich auf und gehe durch den großen Stadtpark.
Bis zum geplanten Treffen mit Yuki bleibt mir noch viel Zeit und so schlendere ich neugierig in das groß mit Plakaten umworbene Canterbury Museum - der Eintritt ist frei! Die folgenden 3 Stunden lang verweile ich in dem wirklich schnell gestalteten Museum über die Vorfahren und Tiere Neuseelands, die Maori, asiatische Kunst, die Umwelt und Expeditionen zur Antarktis (Christchurch fungiert u.a. als Gateway zur Antarktis).
Anschließend gehe ich in eine mittelgroße Mall im Süden der Stadt, stöbere in den touristischen Geschäften und esse bei einem "griechischen" Restaurant. Dann treffe ich mich mit Yuki und wir fahren mit dem Bus nach New Brighton - ein Stadtteil von Christchurch, der direkt an der Küste liegt.
Wir laufen zu einem großen Betonbrückensteg und schauen den zahlreichen Anglern beim Krabbenfischen zu. Anschließend gehen wir barfuß am Sandstrand entlang und machen es uns auf einer windgeschützten Düne mit Schokolade und anderen Leckereien für ein paar Stunden gemütlich, bis die Sonne untergeht.
Es ist Yukis letzter Tag in Christchurch und mein letzter Abend in NZ. Also beschließen wir, zum Abschluss in ein leckeres Fischrestaurant zu gehen. Es ist gerade mal 21:00 Uhr und wir stellen erschrocken fest, dass alle Restaurants bereits geschlossen haben oder gerade dabei sind zu schließen ("Sorry - only for takeaway..."). Wir finden endlich ein Restaurant, das Fisch auf der Karte hat und noch länger geöffnet hat. Es handelt sich hierbei um ein echtes chinesisches Restaurant und nicht um einen dieser grotesken Witzversionen der chinesischen Küche, wie man sie in Deutschland vorfindet (mit gold-roter Drachendekoration und exzessivem Mononatriumgluamatgebrauch). Das Essen ist köstlich - mir hat Tintenfisch noch nie so gut geschmeckt!
Wir genießen ds Essen trotz des seltsamen Gebarens der anderen Gäste und der Bedienung (es wird furchtbar laut geredet und die Kellner haben die Freundlichkeit nicht gerade erfunden). Dann gehen wir im trüb-gelben Schein der Straßenlaternen durch die nächtlichen, wie ausgestorben erscheinenden Alleen. Ich bringe Yuki zu ihrem Hostel, verabschiede mich und gehe in mein Hostel, wo ich auch bald dem Schlaf verfalle.
Hungrig und bestohlen ist meine Laune auf dem Tiefpunkt angekommen. Zum Glück finde ich im Free-Food-Karton etwas Weißbrot und Marmelade. Nachdem ich aufgegessen habe, kommt die Hostel-Managerin zu mir, entschuldigt sich vielfach für den Vorfall und drückt mir eine 5-NZD-Note in die Hand. Derart aufgebaut breche ich auf und gehe durch den großen Stadtpark.
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| Überall in NZ sind Schuluniformen üblich. |
Bis zum geplanten Treffen mit Yuki bleibt mir noch viel Zeit und so schlendere ich neugierig in das groß mit Plakaten umworbene Canterbury Museum - der Eintritt ist frei! Die folgenden 3 Stunden lang verweile ich in dem wirklich schnell gestalteten Museum über die Vorfahren und Tiere Neuseelands, die Maori, asiatische Kunst, die Umwelt und Expeditionen zur Antarktis (Christchurch fungiert u.a. als Gateway zur Antarktis).
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| Filigrane Porzellankunst aus China. |
Anschließend gehe ich in eine mittelgroße Mall im Süden der Stadt, stöbere in den touristischen Geschäften und esse bei einem "griechischen" Restaurant. Dann treffe ich mich mit Yuki und wir fahren mit dem Bus nach New Brighton - ein Stadtteil von Christchurch, der direkt an der Küste liegt.
Wir laufen zu einem großen Betonbrückensteg und schauen den zahlreichen Anglern beim Krabbenfischen zu. Anschließend gehen wir barfuß am Sandstrand entlang und machen es uns auf einer windgeschützten Düne mit Schokolade und anderen Leckereien für ein paar Stunden gemütlich, bis die Sonne untergeht.
Es ist Yukis letzter Tag in Christchurch und mein letzter Abend in NZ. Also beschließen wir, zum Abschluss in ein leckeres Fischrestaurant zu gehen. Es ist gerade mal 21:00 Uhr und wir stellen erschrocken fest, dass alle Restaurants bereits geschlossen haben oder gerade dabei sind zu schließen ("Sorry - only for takeaway..."). Wir finden endlich ein Restaurant, das Fisch auf der Karte hat und noch länger geöffnet hat. Es handelt sich hierbei um ein echtes chinesisches Restaurant und nicht um einen dieser grotesken Witzversionen der chinesischen Küche, wie man sie in Deutschland vorfindet (mit gold-roter Drachendekoration und exzessivem Mononatriumgluamatgebrauch). Das Essen ist köstlich - mir hat Tintenfisch noch nie so gut geschmeckt!
Wir genießen ds Essen trotz des seltsamen Gebarens der anderen Gäste und der Bedienung (es wird furchtbar laut geredet und die Kellner haben die Freundlichkeit nicht gerade erfunden). Dann gehen wir im trüb-gelben Schein der Straßenlaternen durch die nächtlichen, wie ausgestorben erscheinenden Alleen. Ich bringe Yuki zu ihrem Hostel, verabschiede mich und gehe in mein Hostel, wo ich auch bald dem Schlaf verfalle.
Botanische Gärten und Containerstadt
Ich schlafe wieder richtig lange aus und setze mich dann in den dicht bewachsenen Garten des Hostels, wo ich mich mit Ina (26J., Deutschland) über mögliche Aktivitäten in Christchurch unterhalte. Danach gehe ich in die Innenstadt und bekomme so ein noch krasseres Bild der Zerstörung durch das Erdbeben. Ganze Häuserreihen sind nur noch Schutt.
In einer Seitenstraße finde ich einen kleinen Künstlermarkt, wo Strick- und Kunstwaren verkauft werden. Ich kaufe mir ein Tetris-Stickset und gehe einkaufen; wie durch ein Wunder wurden die 3 großen Supermärkte verschont. Mit 2 Meatpies im Bauch (einer davon war mit Muscheln) mache ich mich auf den Weg, um Yuki abzuholen, die heute von Dunedin angereist kommt. Ich bringe sie zu ihrem Hostel und laufe dann mit ihr in die neue Innenstadt "Re:START".
Hier wurde mit Hilfe von Überseecontainern eine improvisierte Shoppingmeile neben zerstörten Bauten und viel Schutt geschaffen. Wir verlassen den etwas bedrückend wirkenden Ort und gehen am "Avon River" entlang. Die einfachen Laubbäume versetzen mich kurzzeitig ein wenig nach Deutschland zurück. Dann betreten wir den botanischen Garten und sind wahrhaftig erstaunt über die Größe und Vielfalt dieses kostenlosen Naherholungsgebiets: teiche, Blumenbeete, Baumriesen, Rosengärten und eine Unzahl an Singvögeln verleihen diesem Ort einen ganz besonderen Charme.
Nach ca. 3 Stunden gehen wir noch einmal einkaufen und kehren dann zu unseren Hostels zurück. Ich esse ein unglaublich gut gewordenes Lammsteak, rede noch einmal mit Ina (die in Deutschland einen krassen Schnitt gewagt hat und Beziehung und Job ohne zurück zu blicken hinter sich gelassen hat) und schreibe den restlichen Abend lang in diesem Tagebuch.
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| Die Red-Zone darf nicht betreten werden. |
In einer Seitenstraße finde ich einen kleinen Künstlermarkt, wo Strick- und Kunstwaren verkauft werden. Ich kaufe mir ein Tetris-Stickset und gehe einkaufen; wie durch ein Wunder wurden die 3 großen Supermärkte verschont. Mit 2 Meatpies im Bauch (einer davon war mit Muscheln) mache ich mich auf den Weg, um Yuki abzuholen, die heute von Dunedin angereist kommt. Ich bringe sie zu ihrem Hostel und laufe dann mit ihr in die neue Innenstadt "Re:START".
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| Behelfsmäßige Geschäfte zwischen Schutt und Sperrzone. |
Hier wurde mit Hilfe von Überseecontainern eine improvisierte Shoppingmeile neben zerstörten Bauten und viel Schutt geschaffen. Wir verlassen den etwas bedrückend wirkenden Ort und gehen am "Avon River" entlang. Die einfachen Laubbäume versetzen mich kurzzeitig ein wenig nach Deutschland zurück. Dann betreten wir den botanischen Garten und sind wahrhaftig erstaunt über die Größe und Vielfalt dieses kostenlosen Naherholungsgebiets: teiche, Blumenbeete, Baumriesen, Rosengärten und eine Unzahl an Singvögeln verleihen diesem Ort einen ganz besonderen Charme.
Nach ca. 3 Stunden gehen wir noch einmal einkaufen und kehren dann zu unseren Hostels zurück. Ich esse ein unglaublich gut gewordenes Lammsteak, rede noch einmal mit Ina (die in Deutschland einen krassen Schnitt gewagt hat und Beziehung und Job ohne zurück zu blicken hinter sich gelassen hat) und schreibe den restlichen Abend lang in diesem Tagebuch.
Sonntag, 25. November 2012
Fahrt nach Christchurch und ein Hauch von Weihnachten
Ich schlafe aus, frühstücke und kümmere mich um so aufregende Dinge wie die Wäsche, während ich auf den Zeitpunkt meiner Busfahrt warte. Ich greife mir jeden Reiseführer, um mich über mögliche Aktivitäten in Christchurch zu informieren; bislang hat mir fast jeder Backpacker gesagt, dass es dort nur die Zerstörung durch das Erdbeben gibt.
Endlich ist es soweit: ich stapfe mit meinem Gepäck ein letztes Mal am See entlang und steige in den aufgeheizten Bus. Der Busfahrer weiß über jede Kurve eine Geschichte zu erzählen, aber ich lausche heute lieber meinem MP3-Player. Nach 4,5 Stunden Fahrt durch grüne Hügel mit vielen (!) Pulloverschweinen erreiche ich Christchurch. Der Busfahrer kennt weder mein Hostel noch dessen Straße und so setzt er mich einfach irgendwo ab.
Ich frage mich irgendwie durch und stehe plötzlich vor einem Zaun, der den Beginn des Sperrbezirks, der "Red Zone", markiert. Ich gehe (mit all dem Gepäck) einen großen Umweg und finde dann tatsächlich mein Hostel neben der örtlichen Feuerwehr. Es ist später Nachmittag und ich habe noch Energie. Ich erinnere mich daran, dass ich vom Bus aus ein kleines Festival in einem Stadtpark bemerkt habe und steuere grob in diese Richtung. Ich finde eine Straße, die durch die Red Zone führt und bekomme so einen ersten Eindruck von der Zerstörung des Stadtzentrums. Vor einer Baustelle haben sich etliche Schaulustige (und sogar ein mobiles Bistro) eingefunden, die gebannt dem Abriss eines Hotels verfolgen.
Im Park angekommen, sticht mir sofort ein ca. 15m hoher Weihnachtsbaum ins Auge. Das Ganze ist von Coca Cola organisiert und läuft unter dem Namen "Christmas in the park". Neben den üblichen Fressbuden gibt es eine große Bühne mit zwei gigantischen Bildschirmen. Um 19:30 Uhr geht es endlich los. Mittlerweile haben sich 85000 Schaulustige eingefunden, die das Geschehen beobachten.
Von mehr oder minder bekannten Stars aus NZ werden Weihnachtslieder in allen erdenklichen Ausführungen (Pop, Jazz, klassisch) gesungen, während sie zur optischen Unterstützung von halbnackten Tänzerinnen begleitet werden, die mit teilweise akrobatischen Einlagen eine wirklich gute Show liefern. Auch eine Maori-Gruppe trägt ein rituelles Lied vor und singt anschließend mit Santa "Feliz Navidad".
Da es draußen im fortschreitenden Abend recht kühl geworden ist (Christchurch ist nunmal eine Küstenstadt), verlasse ich das Festival zur Halbzeit und gehe hungrig grob in Richtung Innenstadt. Viele der Zuschauer hatten sich mit KFC-Boxen ausgestattet und so richtet sich auch mein Heißhunger auf diese Fastfood-Kette. Da es das Restaurant angeblich nur in einem weiter abgelegenen Stadtteil gibt, gehe ich in Richtung Innenstadt und der zentralen Bushaltestelle.
Der Busfahrer ist gut drauf und pfeift lautstark "das Phantom der Oper". An der Zielstation angekommen, verabschiede ich mich grinsend von ihm und sündige in einem doch etwas heruntergekommenem KFC.
Es ist 21:40 Uhr und ich will den Abend mit einem Kinofilm im nahe gelegenen Mini-Einkaufszentrum abschließen. Da dort aber der letzte Film um 21:30 Uhr gestartet ist (Twilight...), stelle ich mich etwas missmutig wieder an die Bushaltestelle. Mit einer so guten Verspätung, dass ich an der Richtigkeit der Bushaltestelle zweifle, erscheint mein Bus. Als die Türen aufgehen, dröhnt mir lautstark Popmusik entgegen. Es ist (natürlich) wieder derselbe Busfahrer von vorhin. Er verrät mir, dass sich oft Passagiere über seine Musik, das Pfeifen oder seinen Gesang beschweren würden. Ich sage ihm, dass ich bestimmt nichts dagegen hätte und so singen wir beide lauthals "Stranger in the night" (wie passend), bis ich wieder am zentralen Busbahnhof bin.
An den Begrenzungszäunen entlang laufe ich durch die Nacht zurück zum Hostel, wo ich mich noch ca. 2 Stunden mit einer Gruppe von Deutschen unterhalte. In meinem 3-Bett-Share werde ich bereits laut schnarchend erwartet... :-(
Endlich ist es soweit: ich stapfe mit meinem Gepäck ein letztes Mal am See entlang und steige in den aufgeheizten Bus. Der Busfahrer weiß über jede Kurve eine Geschichte zu erzählen, aber ich lausche heute lieber meinem MP3-Player. Nach 4,5 Stunden Fahrt durch grüne Hügel mit vielen (!) Pulloverschweinen erreiche ich Christchurch. Der Busfahrer kennt weder mein Hostel noch dessen Straße und so setzt er mich einfach irgendwo ab.
Ich frage mich irgendwie durch und stehe plötzlich vor einem Zaun, der den Beginn des Sperrbezirks, der "Red Zone", markiert. Ich gehe (mit all dem Gepäck) einen großen Umweg und finde dann tatsächlich mein Hostel neben der örtlichen Feuerwehr. Es ist später Nachmittag und ich habe noch Energie. Ich erinnere mich daran, dass ich vom Bus aus ein kleines Festival in einem Stadtpark bemerkt habe und steuere grob in diese Richtung. Ich finde eine Straße, die durch die Red Zone führt und bekomme so einen ersten Eindruck von der Zerstörung des Stadtzentrums. Vor einer Baustelle haben sich etliche Schaulustige (und sogar ein mobiles Bistro) eingefunden, die gebannt dem Abriss eines Hotels verfolgen.
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| Abrisstourismus. |
Im Park angekommen, sticht mir sofort ein ca. 15m hoher Weihnachtsbaum ins Auge. Das Ganze ist von Coca Cola organisiert und läuft unter dem Namen "Christmas in the park". Neben den üblichen Fressbuden gibt es eine große Bühne mit zwei gigantischen Bildschirmen. Um 19:30 Uhr geht es endlich los. Mittlerweile haben sich 85000 Schaulustige eingefunden, die das Geschehen beobachten.
Von mehr oder minder bekannten Stars aus NZ werden Weihnachtslieder in allen erdenklichen Ausführungen (Pop, Jazz, klassisch) gesungen, während sie zur optischen Unterstützung von halbnackten Tänzerinnen begleitet werden, die mit teilweise akrobatischen Einlagen eine wirklich gute Show liefern. Auch eine Maori-Gruppe trägt ein rituelles Lied vor und singt anschließend mit Santa "Feliz Navidad".
Da es draußen im fortschreitenden Abend recht kühl geworden ist (Christchurch ist nunmal eine Küstenstadt), verlasse ich das Festival zur Halbzeit und gehe hungrig grob in Richtung Innenstadt. Viele der Zuschauer hatten sich mit KFC-Boxen ausgestattet und so richtet sich auch mein Heißhunger auf diese Fastfood-Kette. Da es das Restaurant angeblich nur in einem weiter abgelegenen Stadtteil gibt, gehe ich in Richtung Innenstadt und der zentralen Bushaltestelle.
Der Busfahrer ist gut drauf und pfeift lautstark "das Phantom der Oper". An der Zielstation angekommen, verabschiede ich mich grinsend von ihm und sündige in einem doch etwas heruntergekommenem KFC.
Es ist 21:40 Uhr und ich will den Abend mit einem Kinofilm im nahe gelegenen Mini-Einkaufszentrum abschließen. Da dort aber der letzte Film um 21:30 Uhr gestartet ist (Twilight...), stelle ich mich etwas missmutig wieder an die Bushaltestelle. Mit einer so guten Verspätung, dass ich an der Richtigkeit der Bushaltestelle zweifle, erscheint mein Bus. Als die Türen aufgehen, dröhnt mir lautstark Popmusik entgegen. Es ist (natürlich) wieder derselbe Busfahrer von vorhin. Er verrät mir, dass sich oft Passagiere über seine Musik, das Pfeifen oder seinen Gesang beschweren würden. Ich sage ihm, dass ich bestimmt nichts dagegen hätte und so singen wir beide lauthals "Stranger in the night" (wie passend), bis ich wieder am zentralen Busbahnhof bin.
An den Begrenzungszäunen entlang laufe ich durch die Nacht zurück zum Hostel, wo ich mich noch ca. 2 Stunden mit einer Gruppe von Deutschen unterhalte. In meinem 3-Bett-Share werde ich bereits laut schnarchend erwartet... :-(
Samstag, 24. November 2012
Lustige Wanderung auf den Mt. John
Ich genieße die funktionierende Heizung im Zimmer und schlafe lange aus. Ich lasse mir generell für alles viel Zeit und schlendere am See entlang in die "Stadt", wo ich eine Fahrt nach Christchurch buche (es dauert etwas länger, da die Dame am Schalter nebenbei schwachsinnige Souvenirstücke verkauft) und mir ein paar Snacks für eine Wanderung besorge.
Ich entdecke eine Gasse die wieder zum Lake Tekapo führt und lerne dort Tsubasa (24J., Japan) kennen. Wir beschließen spontan, gemeinsam auf den Mt. John zu wandern und gehen so vergnügt am See entlang und danach den Berg hinauf. Tsubasa ist ziemlich aufgedreht und besitzt nur Flipflops - da sie mit Sommer in NZ gerechnet hat, nahm sie weder vernünftiges Schuhwerk noch eine Jacke mit.
In einem sehr gemütlichen Tempo erklimmen wir den Berg und machen viele Pausen, bei denen wir die Aussicht auf den kräftig blau leuchtenden Lake Tekapo genießen. Auf dem "Gipfel" des ca. 350m hohen Berges Mt. John angekommen, entdecken wie einen etwas versteckten Steinwall, der uns Schutz vor dem mittlerweile etwas zu kalten Wind bietet und obendrein noch gemütlich ist. :-)
Wir genießen die Ruhe, machen lange Pause und schauen dann bei den auf dem Berg platzierten Sternwarten vorbei, bevor wir den durch Nadelwald führenden Rückweg antreten. Nach fast 4 Stunden ist unsere Wanderung vorüber und wir gehen noch etwas spazieren.
Wir entdecken die historische Kirche "Church Of The Good Sheperd", die mitten in einem großen Feld von Fingerhut steht und schauen zwei Brautpaaren beim Foto-Shooting zu. Anschließend essen wir noch eine furchtbar schlechte Portion Fish&Chips und verabschieden uns.
Wieder im Hostel angelangt, habe ich gar keine Lust mehr zu reden und verbringe die Zeit lesend. Mein Dorm ist mittlerweile auch voll besetzt - ich hoffe mal, dass keiner von denen schnarcht...
Ich entdecke eine Gasse die wieder zum Lake Tekapo führt und lerne dort Tsubasa (24J., Japan) kennen. Wir beschließen spontan, gemeinsam auf den Mt. John zu wandern und gehen so vergnügt am See entlang und danach den Berg hinauf. Tsubasa ist ziemlich aufgedreht und besitzt nur Flipflops - da sie mit Sommer in NZ gerechnet hat, nahm sie weder vernünftiges Schuhwerk noch eine Jacke mit.
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| Blick auf den Lake Tekapo vom Mt. John. |
In einem sehr gemütlichen Tempo erklimmen wir den Berg und machen viele Pausen, bei denen wir die Aussicht auf den kräftig blau leuchtenden Lake Tekapo genießen. Auf dem "Gipfel" des ca. 350m hohen Berges Mt. John angekommen, entdecken wie einen etwas versteckten Steinwall, der uns Schutz vor dem mittlerweile etwas zu kalten Wind bietet und obendrein noch gemütlich ist. :-)
Wir genießen die Ruhe, machen lange Pause und schauen dann bei den auf dem Berg platzierten Sternwarten vorbei, bevor wir den durch Nadelwald führenden Rückweg antreten. Nach fast 4 Stunden ist unsere Wanderung vorüber und wir gehen noch etwas spazieren.
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| Angst... |
Wieder im Hostel angelangt, habe ich gar keine Lust mehr zu reden und verbringe die Zeit lesend. Mein Dorm ist mittlerweile auch voll besetzt - ich hoffe mal, dass keiner von denen schnarcht...
Freitag, 23. November 2012
Fahrt nach Lake Tekapo
Ich schlafe aus, frühstücke kurz und checke aus. Mit dem schweren Gepäck bewaffnet laufe ich zum i-Sirte, um mich nach Verbindungsmöglichkeiten in Richtung Christchurch zu erkundigen. Mir ist alles recht - ich will nur aus diesem furchtbaren Hostel mit dem abgesperrten Wohnzimmer und dem widerlichen Badezimmer entkommen!
Ich finde eine Verbindung für 15:00 Uhr. Da ich mit ddem schweren Gepäck nicht herumlaufen will und vom Sonnen erst einmal genug habe (ich habe bereits von gestern einen leichten Sonnenbrand an den Beinen), gehe ich wieder ins Internetcafé und aktualisiere meinen Blog.
Der kleine Bus bringt mich nach Tekapo. Die Straße dorthin ermöglicht einen prächtigen Blick auf den Mt. Cook.
Dann ändert sich schlagartig die Vegetationszone und eine Art Dörreland prägt das Bild.
Ich bin der Einzige, der in Tekapo aussteigt; es ist wirklich nur ein winziges Dorf, das aus 6 kleinen Restaurants, einem Informationsstand/Souvenirladen und einem kleinen Supermarkt besteht. Ich gehe einen Hügel hinauf zu einem Hostel, welches mir von Julia wärmstens empfohlen wurde - und werde abgewiesen: überbucht.
Ich laufe mit dem immer schwerer werdenden Gepäck den Hügel wieder hinab, am Lake Tekapo entlang, bis ich schließlich das alternative Hostel finde. Es ist bereits dämmrig und so gehe ich nur kurz an den aus großen Steinen bestehenden Strand, der direkt vor meiner Unterkunft liegt.
Ich koche mir ein paar abenteuerlich schmeckende Asia-Nudeln und lerne Hiromi (31 J., Japan) kennen. Sie hat Englisch studiert und ist die erste Japanerin die ich treffe, die die wirklich fließend Englisch sprechen kann. Sie arbeitet in einem nahe gelegenen Motel als Haushälterin und finanziert soch so etwas kostspielerische Aufenthalte/Aktivitäten in der Umgebung.
Ich rede mit ihr bis spät in die Nacht hinein und lese bis 2:00 Uhr morgens als einziger in dem großen Wohnzimmer. Ich schleiche mich in meinen 6-Bett-Dorm und bin dort der einzige im Zimmer. Juhu!
Ich finde eine Verbindung für 15:00 Uhr. Da ich mit ddem schweren Gepäck nicht herumlaufen will und vom Sonnen erst einmal genug habe (ich habe bereits von gestern einen leichten Sonnenbrand an den Beinen), gehe ich wieder ins Internetcafé und aktualisiere meinen Blog.
Der kleine Bus bringt mich nach Tekapo. Die Straße dorthin ermöglicht einen prächtigen Blick auf den Mt. Cook.
Dann ändert sich schlagartig die Vegetationszone und eine Art Dörreland prägt das Bild.
Ich bin der Einzige, der in Tekapo aussteigt; es ist wirklich nur ein winziges Dorf, das aus 6 kleinen Restaurants, einem Informationsstand/Souvenirladen und einem kleinen Supermarkt besteht. Ich gehe einen Hügel hinauf zu einem Hostel, welches mir von Julia wärmstens empfohlen wurde - und werde abgewiesen: überbucht.
Ich laufe mit dem immer schwerer werdenden Gepäck den Hügel wieder hinab, am Lake Tekapo entlang, bis ich schließlich das alternative Hostel finde. Es ist bereits dämmrig und so gehe ich nur kurz an den aus großen Steinen bestehenden Strand, der direkt vor meiner Unterkunft liegt.
Ich koche mir ein paar abenteuerlich schmeckende Asia-Nudeln und lerne Hiromi (31 J., Japan) kennen. Sie hat Englisch studiert und ist die erste Japanerin die ich treffe, die die wirklich fließend Englisch sprechen kann. Sie arbeitet in einem nahe gelegenen Motel als Haushälterin und finanziert soch so etwas kostspielerische Aufenthalte/Aktivitäten in der Umgebung.
Ich rede mit ihr bis spät in die Nacht hinein und lese bis 2:00 Uhr morgens als einziger in dem großen Wohnzimmer. Ich schleiche mich in meinen 6-Bett-Dorm und bin dort der einzige im Zimmer. Juhu!
Donnerstag, 22. November 2012
Entspannen in Queenstown
Ich lasse den Tag ruhig angehen und schlafe aus. Ich frühstücke mit Natalie und Lisa, tausche Bilder und verabschiede mich, da Lisa mit ihrem Auto campen fährt und Natalie sich spontan einer Reisegruppe angeschlossen hat.
Ich laufe runter zum Strand. Der Himmel ist absolut wolkenlos, die Sonne heiß und so mache ich im Grunde nicht mehr, als gemütlich auf dem Kiesstrand entlang zu spazieren und immer wieder Pausen zu machen, bei denen ich mich zufrieden sonne.
Irgendwann packt es mich aber doch und ich leihe mir ein Kajak aus - ich habe an diesem Tag einfach zu viele Asiaten gesehen, die hilflos mit den Paddeln im Wasser plantschen. Ich komme gut voran und paddele mitten auf dem riesigen See, bis ich zu einer Art Vorsprung gelange, von dem aus ich den Rest des Sees einsehen kann.
Ich paddele am einsamen Ufer entlang zurück, treffe zwischendurch auf die nächste Gruppe (hilfloser) Asiaten und gebe das Kajak gerade noch rechtzeitig vor dem Anbruch von etwas ungemütlicherem Wetter zurück.
Ich habe großen Hunger und stille diesen beim Fergburger-Konkurrenten "Devilsburgers". Hm... Etwas schärfer im Geschmack und einen NZD billiger - ansonsten ziemlich ähnlich. Ich verstehe nicht, warum jeder Tourist nur zum Fergburger läuft und weltweit (!) so ein Aufriss darum gemacht wird. Danach besuche ich die kleine Mall und verbringe den restlichen Abend (ca. 3 Stunden) im Internetcafé. Das war mal ein sehr entspannender Tag!
Ich laufe runter zum Strand. Der Himmel ist absolut wolkenlos, die Sonne heiß und so mache ich im Grunde nicht mehr, als gemütlich auf dem Kiesstrand entlang zu spazieren und immer wieder Pausen zu machen, bei denen ich mich zufrieden sonne.
Irgendwann packt es mich aber doch und ich leihe mir ein Kajak aus - ich habe an diesem Tag einfach zu viele Asiaten gesehen, die hilflos mit den Paddeln im Wasser plantschen. Ich komme gut voran und paddele mitten auf dem riesigen See, bis ich zu einer Art Vorsprung gelange, von dem aus ich den Rest des Sees einsehen kann.
Ich paddele am einsamen Ufer entlang zurück, treffe zwischendurch auf die nächste Gruppe (hilfloser) Asiaten und gebe das Kajak gerade noch rechtzeitig vor dem Anbruch von etwas ungemütlicherem Wetter zurück.
Ich habe großen Hunger und stille diesen beim Fergburger-Konkurrenten "Devilsburgers". Hm... Etwas schärfer im Geschmack und einen NZD billiger - ansonsten ziemlich ähnlich. Ich verstehe nicht, warum jeder Tourist nur zum Fergburger läuft und weltweit (!) so ein Aufriss darum gemacht wird. Danach besuche ich die kleine Mall und verbringe den restlichen Abend (ca. 3 Stunden) im Internetcafé. Das war mal ein sehr entspannender Tag!
Mittwoch, 21. November 2012
Verrückte Wanderung auf die Kelvin Heights
Wir stellen fest, dass dies irgendwie gar nicht der Weg ist, der uns auf den nahe gelegenen Berg fuehrt und beschliessen (dank des Spirits von Natalie), dass diese Art zu wandern nicht besonders aufregend ist.
Also laufen wir einfach querfeldein ueber ein streng gepflegtes Golfgelaende, bis wir vor hohen Weidezaeunen stehen.
Wir klettern drueber, laufen ueber eine Rehkoppel und erklimmen dann den Berg, auf dessen Spitze die Sendemasten fuer ganz Queenstown stehen. Von hier oben funkelt der See wunderbar und die Stadt erscheint so klein wie eine Modellbauwelt.
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| Blick auf Queenstown. |
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| Also ich liege hier gut... :-) |
Ich traue meinen Augen kaum, als ich in unmittelbarer Naehe eine Gruppe Alpakas erspaehe, die dort - ohne jegliche Umzaeunung - neben der Strasse grasen. Wir gehen weiter und begegnen vier Eseln, die uns neugierig beschnuppern. Etwas durcheinander laufen wir weiter und erblicken 2 grosse Bueffel, die sich unter eine Tanne ausruhen. Dann bleiben wir alle stehen: 2 majestaetische Rinderbullen (was ist das fuer eine Rasse?) versperren den Weg und schauen uns an. Langsam gehe ich auf sie zu, bis sie ungestuem davonrennen.
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| Wer kommt hier vorbei? |
Wir gehen den Rest zum Auto, kaufen im Supermarkt Cidre mit Himbeeren sowie etwas Warmes zu essen und setzen uns gemuetlich an einen Strand, wo wir den Sonnenuntergang beobachten. Nach einer naechtlichen, etwas schwachsinnigen (aber coolen) Foto-Session fahren wir zurueck ins Hostel und beenden diesen absolut perfekten Tag.
Montag, 19. November 2012
Fahrt nach Queenstown
Ich schlafe aus, fruehstuecke ausgiebig und checke dann aus. Das Wetter ist jetzt schon traumhaft warm bei wolkenlosem Himmel. Ich ueberlege nicht lange und gehe zum i-Site/der Bushaltestelle, welches sich direkt am See befindet und einen Kayakverleih betreibt. Mir bleiben noch ca. 4 Stunden bevor der Bus kommt und so leihe ich mir ein Kayak, mit dem ich auf dem Lake Wanaka paddele.
Es weht kein Wind und der See ist angenehm kuehl. Auf der kleinen Insel "Ruby Island" lege ich am Kiesstrand an und laufe dort umher - der Blick auf die schneebedeckten Berge am See macht die Aussicht perfekt. Nach dem 10-minuetigen Rundweg (es gibt auf dieser isolierten Insel sogar einen BBQ-Grill) paddele ich wieder zurueck und setze mich an das ufer, wo ich den asiatischen Touristen dabei zuschaue, wie sie erst hilflos herumpaddeln und dann aber die coolsten Poserfotos machen. ;-)
Die anschliessende Busfahrt mit Yuki in dem komplett gefuellten Bus verlaeuft ziemlich unspektakulaer. In Queenstown angekommen merke ich sofort, dass hier der Tourismus deutlich andere Zuege aufweist und hier das Leben pulsiert. Ich bringe Yuki zu ihrem Hostel, checke in meinem ein und gehe dann in die Stadt fuer eine Sightseeing-Tour. Ich esse in einem voellig ueberfuellten Imbiss-Restaurant den beruehmten Furgburger, finde den ebenfalls angeblich weltbekannten Shop "Cookie Time" (die den Weltrekord fuer den groessten Schokokeks halten, gerade Happy Hour haben und mich zum Kauf von zwei suendhaft leckeren Keksen verfuehren) und bewundere die mit vielen kleinen Shops dicht gespickte Innenstadt, in der es von asiatischen Touristen nur so wimmelt.
Ich entdecke einen kleinen Stadtpark, in welchem einige Touristen Frisbee ("Disc Golf") spielen und laufe dann auf einem Kiesweg am See entlang.
In der Stadt treffe ich zufaellig auf Yuki, die auf der Suche nach einem beruehmten Chocolatier (hier ist irgendwie alles beruehmt) ist. Ich helfe ihr bei der Suche und arbeite mich mit ihr durch zwei internationale Suesswarengeschaefte, bis wir den Chocolatier finden und uns ein teures Eis goennen. Der Abend ist noch jung und so gehen wir ins Kino ("Judge Dredd"). Zusammen mit 2 Australiern sind wir die einzigen im Saal, die diesen sinnlos gewalttaetigen und irgendwie nicht spannenden Film schauen. Wir verabschieden uns und jeder geht zurueck in sein Hostel. Bei mir wird allerdings bereits um 23:40 Uhr alles abgeriegelt (Kueche, Wohnzimmer, TV-Zimmer) und so finden hier keine naechtlichen sozialen Aktivitaeten statt. :-(
Es weht kein Wind und der See ist angenehm kuehl. Auf der kleinen Insel "Ruby Island" lege ich am Kiesstrand an und laufe dort umher - der Blick auf die schneebedeckten Berge am See macht die Aussicht perfekt. Nach dem 10-minuetigen Rundweg (es gibt auf dieser isolierten Insel sogar einen BBQ-Grill) paddele ich wieder zurueck und setze mich an das ufer, wo ich den asiatischen Touristen dabei zuschaue, wie sie erst hilflos herumpaddeln und dann aber die coolsten Poserfotos machen. ;-)
Die anschliessende Busfahrt mit Yuki in dem komplett gefuellten Bus verlaeuft ziemlich unspektakulaer. In Queenstown angekommen merke ich sofort, dass hier der Tourismus deutlich andere Zuege aufweist und hier das Leben pulsiert. Ich bringe Yuki zu ihrem Hostel, checke in meinem ein und gehe dann in die Stadt fuer eine Sightseeing-Tour. Ich esse in einem voellig ueberfuellten Imbiss-Restaurant den beruehmten Furgburger, finde den ebenfalls angeblich weltbekannten Shop "Cookie Time" (die den Weltrekord fuer den groessten Schokokeks halten, gerade Happy Hour haben und mich zum Kauf von zwei suendhaft leckeren Keksen verfuehren) und bewundere die mit vielen kleinen Shops dicht gespickte Innenstadt, in der es von asiatischen Touristen nur so wimmelt.
| Blick in die Innenstadt von Queenstown. |
In der Stadt treffe ich zufaellig auf Yuki, die auf der Suche nach einem beruehmten Chocolatier (hier ist irgendwie alles beruehmt) ist. Ich helfe ihr bei der Suche und arbeite mich mit ihr durch zwei internationale Suesswarengeschaefte, bis wir den Chocolatier finden und uns ein teures Eis goennen. Der Abend ist noch jung und so gehen wir ins Kino ("Judge Dredd"). Zusammen mit 2 Australiern sind wir die einzigen im Saal, die diesen sinnlos gewalttaetigen und irgendwie nicht spannenden Film schauen. Wir verabschieden uns und jeder geht zurueck in sein Hostel. Bei mir wird allerdings bereits um 23:40 Uhr alles abgeriegelt (Kueche, Wohnzimmer, TV-Zimmer) und so finden hier keine naechtlichen sozialen Aktivitaeten statt. :-(
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