Sonntag, 14. September 2014

Baden in Paelokastritsa

Nach einem gemütlichen Tagesbeginn am Pool zieht es uns bei fantastischen Temperaturen von ca. 29°C an den Strand. Also fahren wir mit unserem zerbeulten Gefährt nach Paleokastritsa.
Der Ort hat neben einem schwer aussprechbarem Namen vor allem einen langen Sandstrand, diverse Bootsverleihe und kleinere Hotels, die sich allesamt dicht an die einzige Straße quetschen.
Der Strand selbst ist ziemlich voll. Neben herrlich blauem Wasser gibt es auch eine interessant geformte felsige Bucht, deren Form von oben an ein Herz erinnert.
Der Hauptstrand von Paleokastritsa ist auch in der Nebensaison gut gefüllt.
Felsbucht von Paleokastritsa
Wir finden einen nicht so vollen Nebenstrand (gerade mal 30 Gäste brutzeln in der Sonne) und stellen das Auto ab, welches nun scheinbar über eine sehr trotzige Zentralverriegelung verfügt. Na super, da müssen wir also schon wieder nach Kerkyra. :-(
Der Strand sieht zwar hübsch aus, hat aber viele sehr spitze Steine, die mich bei jedem Schritt zu einem Fakir werden lassen. An einem Touri-Stand kaufen wir Luftmatratzen und Handtücher, während die ca. 80jährige Verkäuferin mit lauter Bewunderung den Bauch meiner schwangeren Freundin streichelt. Bislang haben wir noch keine andere Schwangere auf der Insel gesehen - bleiben die Korfioten zu Hause, wenn sie schwanger sind?
Mit Matratzen bewaffnet ist der Strand erträglich und wir planschen bis in den Abend hinein im warmen Wellengang. Danach fahren wir nach Lakones, da es dort gute Aussichtspunkte geben soll.
Ausblick von Lakones auf die Bucht vor Paleokastritsa.
 
Der Weg nach Lakones führt über viele ungesicherte Haarnadelkurven, die sich durch zahllose Olivenhaine schlängeln. Oft passt nur ein Auto gleichzeitig auf die schmale Straße und es sind nur die Touristen, die vorsichtig schauen, wer fahren darf.
Endlich erreichen wir das erhöht gelegene Dörfchen, das aus vielleicht 4 Häusern und dafür aber gleich 3 Panorama-Restaurants besteht. In einem der Restaurants lassen wir uns nieder und bestaunen  bei einer Portion Moussaka die Aussicht auf die Bergdörfer, Buchten und ein Kloster auf der Spitze eines Hügels, bevor wir kurz nach Sonnenuntergang den Rückweg antreten.
Das "Paleokastritsa Monasteryi" Kloster
Isolierte Bergdörfer wie dieses sind hier keine Seltenheit.

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